Rechnung schreiben in Deutschland
Eine deutsche Rechnung weist 19 % Umsatzsteuer, Ihre USt-IdNr. sowie die in §14 UStG vorgeschriebenen Pflichtangaben aus. Zudem führt Deutschland die verpflichtende E-Rechnung im B2B-Bereich schrittweise ein – hier erfahren Sie, was heute auf die Rechnung gehört und wohin sich die Regeln entwickeln.
| Deutschland auf einen Blick | Detail |
|---|---|
| Währung | EUR (€) |
| VAT-Regelsatz | 19% |
| Steuer-ID | USt-IdNr. |
| Papierformat | A4 |
| Übliche Zahlungsziele | 15 Tage netto |
| E-Rechnung | Wird eingeführt |
Format der Steuer-ID: „DE“ gefolgt von neun Ziffern – z. B. DE123456789 (die USt-IdNr.).
Was Rechnungen in Deutschland enthalten müssen
- Das Wort „Rechnung“ und eine eindeutige, fortlaufende Rechnungsnummer
- Das Rechnungsdatum (und das Leistungsdatum, falls es davon abweicht)
- Name, Anschrift und USt-IdNr. Ihres Unternehmens
- Name und Anschrift des Kunden (bei Reverse-Charge oder innergemeinschaftlichen Leistungen zusätzlich dessen USt-IdNr.)
- Eine klare Beschreibung und die Menge je Position
- Der Nettobetrag je VAT-Satz, die angewendeten Sätze und der VAT-Betrag
- Der zu zahlende Gesamtbetrag in EUR
- Zahlungsbedingungen, Fälligkeitsdatum und Zahlungsweg (Bankname, IBAN/Kontonummer)
- Ihre Steuernummer oder Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
- Der nach deutschem Recht erforderliche Hinweis bei Reverse-Charge-Umsätzen oder innergemeinschaftlichen Lieferungen
VAT & Reverse-Charge
Bei grenzüberschreitenden Aufträgen kommt es auf die richtige Formulierung an. Invoice Forever bietet fertige VAT-Hinweise für Deutschland, zum Beispiel:
- Innergemeinschaftliche Lieferung, article 138(1), VAT Directive 2006/112
- Reverse Charge – die Umsatzsteuer schuldet der Leistungsempfänger (article 196, VAT Directive 2006/112)
E-Rechnung in Deutschland
Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes deutsche Unternehmen strukturierte E-Rechnungen im Format EN 16931 (XRechnung oder ZUGFeRD) empfangen können. Die Pflicht zur Ausstellung greift stufenweise: ab 2027 für Unternehmen mit einem Umsatz über 800.000 € und ab 2028 für alle – bis dahin wird eine regelkonforme PDF weiterhin akzeptiert.
Invoice Forever kann zusätzlich zum PDF eine strukturierte E-Rechnung nach EN 16931 / Peppol BIS (UBL) exportieren (Beta) — das Format, auf dem die meisten dieser Vorgaben aufbauen. Den Versand übernehmen Sie weiterhin über Ihren eigenen Access Point, und in manchen Ländern ist zusätzlich ein eigenes nationales Format vorgeschrieben.
Die Regeln zur E-Rechnung ändern sich derzeit schnell. Prüfen Sie den aktuellen Stand immer bei dem Bundeszentralamt für Steuern, bevor Sie sich darauf verlassen — diese Seite bietet allgemeine Hinweise und keine Steuerberatung.
Zahlungsziele in Deutschland
Deutsche Rechnungen haben üblicherweise kurze Zahlungsziele – 14 oder 15 Tage netto sind typisch, und Invoice Forever ist für Deutschland standardmäßig auf 15 Tage netto eingestellt. Bei verspäteten B2B-Zahlungen fallen die gesetzlichen Verzugszinsen an.
Fragen zur Rechnungsstellung in Deutschland
Der reguläre Umsatzsteuersatz beträgt 19 %; für Waren wie Lebensmittel und Bücher gilt ein ermäßigter Satz von 7 %.
Vollständige Namen und Anschriften beider Parteien, Ihre Steuernummer oder USt-IdNr., eine eindeutige Rechnungsnummer, das Ausstellungsdatum, Menge und Bezeichnung der Leistung, den Nettobetrag je Steuersatz, den Umsatzsteuersatz und den Umsatzsteuerbetrag sowie den Gesamtbetrag.
Der Empfang strukturierter E-Rechnungen ist ab 2025 erforderlich; die Ausstellung wird stufenweise in den Jahren 2027–2028 verpflichtend. Bestätigen Sie den aktuellen Stand mit dem Bundeszentralamt für Steuern, bevor Sie sich darauf verlassen.
Rechnung für Deutschland erstellen – kostenlos.
EUR und 19 % VAT sind bereits voreingestellt, im Format A4. Ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen.
Rechnung für Deutschland erstellen