Rechnung schreiben in Irland

Eine irische VAT-Rechnung weist 23 % Umsatzsteuer (VAT) und Ihre VAT-Nummer aus. Eine Pflicht zur B2B-E-Rechnung besteht bislang nicht, ein sauberes PDF genügt also — hier steht genau, was darauf gehört.

Irland auf einen BlickDetail
WährungEUR (€)
VAT-Regelsatz23%
Steuer-IDVAT No.
PapierformatA4
Übliche Zahlungsziele30 Tage netto
E-RechnungAngekündigt

Format der Steuer-ID: „IE“, sieben Ziffern und ein oder zwei Buchstaben — z. B. IE1234567FA.

Was Rechnungen in Irland enthalten müssen

  • Das Wort „Rechnung“ und eine eindeutige, fortlaufende Rechnungsnummer
  • Das Rechnungsdatum (und das Leistungsdatum, falls es davon abweicht)
  • Name, Anschrift und VAT No. Ihres Unternehmens
  • Name und Anschrift des Kunden (bei Reverse-Charge oder innergemeinschaftlichen Leistungen zusätzlich dessen VAT No.)
  • Eine klare Beschreibung und die Menge je Position
  • Der Nettobetrag je VAT-Satz, die angewendeten Sätze und der VAT-Betrag
  • Der zu zahlende Gesamtbetrag in EUR
  • Zahlungsbedingungen, Fälligkeitsdatum und Zahlungsweg (Bankname, IBAN/Kontonummer)
  • Ihre irische VAT-Nummer — und bei Reverse-Charge- oder innergemeinschaftlichen Lieferungen zusätzlich die des Kunden

VAT & Reverse-Charge

Bei grenzüberschreitenden Aufträgen kommt es auf die richtige Formulierung an. Invoice Forever bietet fertige VAT-Hinweise für Irland, zum Beispiel:

  • Innergemeinschaftliche Lieferung, article 138(1), VAT Directive 2006/112
  • Reverse charge — die Umsatzsteuer ist vom Leistungsempfänger abzuführen (article 196, VAT Directive 2006/112)

E-Rechnung in Irland

In Irland gilt bislang keine B2B-Pflicht, Revenue hat jedoch im Oktober 2025 einen stufenweisen Fahrplan angekündigt: Die verpflichtende B2B-E-Rechnung und digitale Meldung beginnt im November 2028 für große Unternehmen und wird im November 2029 auf weitere umsatzsteuerlich registrierte Unternehmen ausgeweitet — auf Basis von EN 16931 über Peppol. Ein professionelles PDF wird derzeit akzeptiert — die Einzelheiten bestätigen Sie am besten bei Revenue.

Invoice Forever kann zusätzlich zum PDF eine strukturierte E-Rechnung nach EN 16931 / Peppol BIS (UBL) exportieren (Beta) — das Format, auf dem die meisten dieser Vorgaben aufbauen. Den Versand übernehmen Sie weiterhin über Ihren eigenen Access Point, und in manchen Ländern ist zusätzlich ein eigenes nationales Format vorgeschrieben.

Die Regeln zur E-Rechnung ändern sich derzeit schnell. Prüfen Sie den aktuellen Stand immer bei der irischen Steuerbehörde Revenue, bevor Sie sich darauf verlassen — diese Seite bietet allgemeine Hinweise und keine Steuerberatung.

Zahlungsziele in Irland

Im irischen B2B-Geschäft ist ein Zahlungsziel von 30 Tagen (Net-30) üblich; dabei gelten die EU-Regeln zum Zahlungsverzug, und auf überfällige Geschäftsforderungen können gesetzliche Verzugszinsen geltend gemacht werden.

Fragen zur Rechnungsstellung in Irland

Der Regelsteuersatz beträgt 23 %, daneben gelten ermäßigte Sätze von 13,5 %, 9 % und 0 % für bestimmte Waren und Dienstleistungen.

Noch nicht — Revenue hat jedoch eine stufenweise B2B-Pflicht angekündigt, die im November 2028 für große Unternehmen beginnt und im November 2029 auf weitere Unternehmen ausgeweitet wird, auf Basis von EN 16931 über Peppol. Bis dahin wird ein korrekt erstelltes PDF akzeptiert, und öffentliche Auftraggeber empfangen bereits heute E-Rechnungen über Peppol.

Die Angaben beider Parteien, Ihre VAT-Nummer, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die Datumsangaben, eine Leistungsbeschreibung, der VAT-Satz und der Betrag je Satz sowie der Gesamtbetrag.

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EUR und 23 % VAT sind bereits voreingestellt, im Format A4. Ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen.

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